Forschung & Entwicklung › Corporate AI Lab

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FFG Impact Innovation

FFG Impact Innovation

Stand Oktober 2026Der Kickoff mit den Forschungspartnern findet Ende Oktober statt. Im November folgt ein gemeinsamer Workshop, die Lab-Sessions starten voraussichtlich im Jänner 2027.

Corporate AI Lab: Wie fünf KMU gemeinsam KI-Kompetenz aufbauen

Zusammen wachsen.

Zusammen wachsen.

Kompetenz ist kein Solo. Im Corporate AI Lab bauen fünf Betriebe aus unterschiedlichen Branchen gemeinsam KI-Kompetenz auf: an echten Prozessen, voneinander lernend und wissenschaftlich begleitet.

Kompetenz ist kein Solo. Im Corporate AI Lab bauen fünf Betriebe aus unterschiedlichen Branchen gemeinsam KI-Kompetenz auf: an echten Prozessen, voneinander lernend und wissenschaftlich begleitet.

Die Lücke liegt bei den Kleinen

Österreich liegt bei der KI-Nutzung zehn Prozentpunkte über dem EU-Schnitt: 30 Prozent der Betriebe ab zehn Beschäftigten setzen KI ein. Getragen wird dieser Wert von den Großen.

Kleine und mittlere Unternehmen stehen vor denselben Fragen wie Konzerne, aber mit weniger Zeit, weniger Zugang zu Fachwissen und weniger Spielraum für Versuche. Gleichzeitig entstehen die brauchbarsten Lösungen selten im Alleingang.

Genau hier setzt das Corporate AI Lab an.

26%

Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten

68%

Betriebe ab 250 Beschäftigten

FFG Impact Innovation_Start 2026

Das Projekt in Zahlen

5 KMU aus unterschiedlichen Branchen

5 Phasen von der Analyse bis zur Anwendung

3 bis 5 Personen je Betrieb, eine davon aus der Geschäftsführung

Mit klarer Struktur zur Kompetenz

Von der Analyse bis zur Anwendung, in fünf Phasen

  1. Phase 1 · läuft

    Bestandsaufnahme

    Wo stehen die Betriebe beim Thema KI? In Interviews auf Geschäftsführungs- und Fachabteilungsebene werden die zentralen Herausforderungen sichtbar — und die Stellen, an denen sich am meisten bewegen lässt.

  2. Phase 2 · folgt

    Analyse und Ideenfindung

    Mit Design Thinking und Ursachenanalyse geht es den Herausforderungen auf den Grund. Im Austausch zwischen den Betrieben entstehen Ideen, die ein Unternehmen allein nicht hätte.

  3. Phase 3 · folgt

    Gemeinsame Formatentwicklung

    Die Betriebe gestalten das Lab-Format mit: Inhalte, Methoden und Lernziele kommen aus ihren realen Anforderungen, nicht aus einem fertigen Lehrplan.

  4. Phase 4 · folgt

    Erprobung

    Die Module laufen in halbtägigen Lab-Sessions und werden nach jeder Runde nachgeschärft. Was im Arbeitsalltag nicht trägt, fliegt raus.

  5. Phase 5 · folgt

    Prototypisches Lab und Auswertung

    Das gemeinsam entwickelte Format läuft als Ganzes. Die wissenschaftliche Begleitung wertet aus, was gewirkt hat und was nicht.

Die Methodik

Wie das Projekt arbeitet

Co-Creation und Design Thinking

Kein Frontalunterricht, keine fertigen Folien. In Workshops sitzen Praxis und Forschung am selben Tisch und entscheiden gemeinsam, was in das Format kommt.

Iteratives Vorgehen

Entwickeln, testen, nachschärfen. Lösungen werden Schritt für Schritt praxistauglich, nicht erst am Ende. Was nicht funktioniert, wird geändert.

Wissenschaftliche Begleitung

Das Projekt wird wissenschaftlich evaluiert, mit einer Ausgangserhebung vor der ersten Session und einer Messung zum Abschluss. Ziel ist ein geprüftes Format, das auch anderen Betrieben nützt.

Projektergebnisse

Was am Ende bleibt

Ein geprüftes Lab-Format

Ein wissenschaftlich evaluiertes Format, das zeigt, wie KMU KI-Kompetenz systematisch aufbauen. Entwickelt mit Betrieben, nicht am Schreibtisch.

Erprobte Methoden und Werkzeuge

Materialien und Vorgehensweisen, die in den Sessions getestet und überarbeitet wurden.

Befunde zur KMU-Landschaft

Veröffentlichte Ergebnisse dazu, woran KMU bei der Einführung von KI hängen bleiben — und welche Ansätze tragen.

Ein Netzwerk über Branchengrenzen

Fünf Betriebe, die über Monate miteinander arbeiten. Der Austausch endet nicht mit dem letzten Termin.

Erste Ergebnisse

Was die Erhebung 2026 zeigt

Bevor das erste Lab startet, haben wir gefragt, wie Betriebe KI heute tatsächlich nutzen. KI ist angekommen, aber vor allem als Schreibwerkzeug.

Nutzen KI für Texte0 von 17
Nutzen KI für Prozessautomatisierung0 von 17

Das häufigste Problem ist nicht das fehlende Wissen über KI, sondern Information, die über viele Systeme verstreut liegt.

Die Praxis ist der Regelung voraus.
In den meisten Betrieben wird KI genutzt, ohne dass es dafür ein Dokument oder eine klare Zuständigkeit gibt.

Das Projektteam

Klaus Lindinger

Geschäftsführung CONQUEST / Strategische Leitung. Initiator des Labs. Begleitet seit 2022 die KI-Umstellung bei Conquest und bringt diese Erfahrung direkt ins Projekt.

Mag. Martina Otruba, MBA

Projektkoordination. Steuert und koordiniert alle Projektphasen.

Dr. Katharina Musil

Change Management und Wissenschaft. Wissenschaftliche Konzeption, Interviews und Evaluation.

Mag. Gisa Schosswohl

Förderung, Recht und Netzwerke. Projektmanagement gegenüber der FFG, Finanzplanung und Verbindung zu WKO, Clustern und Verbänden.

Mag. Andreas Lovric

Innovationsmanagement. Moderation von Kreativprozessen und Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen.

Häufige Fragen

Das Corporate AI Lab wird im Rahmen von Impact Innovation aus Mitteln der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert. www.ffg.at

Programm:

FFG Impact Innovation / Antragsnummer: 65936869

Förderungsnehmerin:

CONQUEST Werbeagentur GmbH, Leonding

Projekttitel:

Corporate AI_Lab

Projektstart:

2026

Mehr erfahren

Fragen zum Projekt beantwortet das Team unter ai.lab@conquest.at.