Conquest Werbeagentur GmbH
Kürnbergblick 3
4060 Leonding
Sabine Schuster & Katja Lepschi
Schon zum zweiten Mal durften wir die voestalpine Steel Division bei ihrem Auftritt auf der Blechexpo begleiten. Messeprojekte kennen wir gut: Keyvisual erstellen, Wände gestalten, Assets vorbereiten – von Einladungen bis Social Media.
Aber bei dieser Blechexpo haben wir mit einem besonderen Video noch eine Schaufel nachgelegt: Mit einer Läuferin, die den ganzen Tag über eine LED-Wall läuft – endlos, ohne sichtbaren Anfang oder Schluss. Und komplett KI-generiert.
Wie es dazu kam und warum uns dieses Projekt besonders in Erinnerung geblieben ist, darüber haben wir mit unserer Art Direktorin Katja Lepschi gesprochen.
Die voestalpine hat ihr Erscheinungsbild in den letzten Jahren immer wieder weiterentwickelt. Früher standen die Produkte im Vordergrund. Heute sind es Menschen: Mitarbeiter:innen, Kund:innen, Familien. Die Marke zeigt, wofür sie steht – auch in Richtung Nachhaltigkeitsthemen wie Dekarbonisierung
Die Läuferin ist symbolisch für diese stetige Bewegung Richtung einer grüneren Zukunft. 2025 kamm dieses Motiv auf mehreren Messen in verschiedenen Ausprägungen zum Einsatz – und wir durften sie für die Blechexpo neu interpretieren.
Vorgegeben war nur das Konzept „Läuferin“. Wir mussten entscheiden: Wie sieht sie aus? Was ist im Hintergrund? Und vor allem, wie bringen wir sie auf einer riesigen LED-Wall endlos zum Laufen: nicht nur kurz, nicht nur ein Marathon, sondern den ganzen Tag? Die Antwort lag in der KI.
Nein, es wäre technisch nicht möglich gewesen, diesen Loop zu schaffen. Es wäre immer ein Versatz zwischen Ende des einen und Anfang des nächsten Durchgangs. Mit der KI konnten wir den Start und Endpunkt der Bewegung genau definieren und so einen nahtlosen Übergang schaffen.
Klingt aber nur so. Wer mit KI arbeitet weiß: es ist eine Black Box. Man tippt denselben Prompt ein und bekommt drei völlig verschiedene Ergebnisse zurück. Das macht es ja so spannend :-). Für uns hieß das: ausprobieren, feinjustieren, viel Geduld. Es war ein herantasten. Aber ich bin glücklich mit dem Resultat.
Eigentlich war es ein ganzer Werkzeugkasten, den jede KI hat ihre Stärken und Schwächen:
Mit einer KI haben das Aussehen der Läuferin entwickelt. Varianten, Outfits, Frisuren. Alles gemeinsam mit dem Kunden abgestimmt.
Mit einer weiteren KI wurde das Bild dann auf die benötigte Größe hochskaliert – nur so konnte die große Messewand mit dem statischen Sujet bespielt werden, ohne zu pixeln.
Die Laufbewegung für die LED Wall haben wir dann wiederum mit einem dritten Tool umgesetzt. Wir haben zig Prompts durchprobiert und immer wieder verfeinert, bis wir zum perfekten Ergebnis für unseren Kunden kamen. Zum Schluss wurde die Läuferin von unseren Videoexperten mit dem Hintergrundkonzept vereint und so zu einem echten Hingucker für den Messestand.
Probieren geht über studieren. Nicht aufgeben, es braucht oft unzählige Prompts bzw. Neugenerierungen bevor man ein Ergebnis hat, womit man zufrieden ist.
Nicht aufgeben
Die Wahl des richtigen Tools ist hier ausschlaggebend. Eher Midjourney, oder eher Freepik? Oder gleich in Chat GPT? Sora? Gemini? Runway? Man kann endlos Credits verpulvern. Für mich sind aktuell Midjourney & Freepik die erste Anlaufstelle, aber die KI Landschaft ändert sich so schnell, dass man wirklich dahinter sein muss bei den neusten Neuigkeiten.
Kommunikation verändert sich, bei Messen wie in allen anderen Bereichen, und KI spielt dabei eine immer größere Rolle. Was früher nur mit großem Aufwand (oder gar nicht) möglich gewesen wäre, können wir heute mit unseren KI Kentnissen flexibel, kreativ und beeindruckend lösen.
Wenn du mehr über KI-Tools, Messegestaltung oder unsere Kreativprozesse erfahren möchtest: Wir teilen unsere Erfahrungen gerne!
Mehr über die Blechexpo Messe und das gesamte Projekt gibt es übrigens hier zum sehen
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